Diabetes mellitus

Die Zuckerkrankheit

diabetes-528678_1920-300x200 Diabetes mellitus Anwendungsgebiet Diabetes mellitus ist eine weitverbreitete Stoffwechselerkrankung bei der ein erhöhter Bluckzuckerspiegel vorliegt. In der Folge macht sich als Hauptsymptom die Ausscheidung von Zucker über den Urin bemerkbar. Subjektiv wahrnehmbare Symptome umfassen u.a. trockene Haut, starken Harndrang und vermehrten Durst. Allein in Deutschland sind nach aktuellen Schätzungen rund 7 Millionen Menschen betroffen.

Man unterscheidet zwischen Diabetes Typ-1 und Typ-2. Die Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung bei der das eigene Immunsystem die Insulin herstellende Bauchspeicheldrüse angreift. Daraus entsteht ein Insulinmangel den Betroffene ein leben lang durch das setzen von Insulin-Spritzen behandeln müssen.

chocolate-864901_1920-300x200 Diabetes mellitus Anwendungsgebiet Beim weitaus häufigerem Typ-2 entwickeln die Körperzellen eine zunehmende Resistenz gegenüber dem Hormon Insulin. Dieses Hormon fördert die Aufnahme von Glukose in die Zellen, wo der Zucker als Energiequelle dient. Zucker wird nicht mehr in die Zellen geschleust, zirkuliert dann dauerhaft im Blut und reagiert mit körpereigenem Gewebe. Durch die abnehmende Empfindlichkeit steigt der Blutzuckerspiegel an. Schweres Übergewicht ist bei diesem Typ von Diabetes der Hauptrisikofaktor.

Der Anteil der wegen Diabetes behandelten Patienten lag in Deutschland im Jahr 2007 bei 8,9%. Davon sind ca. 10% an Diabetes Typ1, und etwa 90% an Typ2. Die Diabetesprävalenz (Anteil der behandelten Patienten) wächst seit den frühesten Erhebungen Anfang der 60er Jahre stetig an. Krankenkassendaten lassen Schätzungen zu, nach denen der Anteil der Diabetes Erkrankten an der Gesamtbevölkerung zwischen 1989 und 2007 von 5,9% auf 8,9% anstieg. Diese Zunahme geht vor allem auf eine erhöhte Prävalenz der Typ-2 Diabetes zurück. Auch repräsentative Befragungs- und Untersuchungsdaten des Bundes-Gesundheitssurvey 1998 und der DEGS-Stuie von 2008-2011 (DESG1) beobachten einen Anstieg. 1998 wussten 4,7% der Männer und 5,7% der Frauen von ihrer Erkrankung. 2008/11 waren es bereits 7% der Männer und 7,4% der Frauen. Dies entspricht insgesamt einem Anstieg von 5,2% auf 7,2% zwischen diesen beiden Untersuchungen.

Ingwer kann signifikant den Blutzucker senken

Eine Metanalyse aus dem Jahre 2016 untersuchte mehre klinische Studien zu den antidiabetischen Effekten von Ingwer. Dazu wurden 5 Studien herangezogen und in ihren Ergebnissen analysiert. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Ingwer den Nüchternblutzucker und die HbA1c Konzentration im Blut signifikant senkt. HbA1c ist ein roter Blutfarbstoff, den den Glukose gebunden ist. HbA1c ist dadurch ein Marker für zu hohen Blutzucker. Werte über 6% deuten auf Diabetes hin.

Quellen für diesen Beitrag u.a.: