Ingwer Kapseln

Für Ingwer-Fans gibt es seit Kurzem eine neue Form des Ingwers: Nämlich als Kapsel. Mit diesem Trend wird es plötzlich kinderleicht, überall und jeden Tag eine hohe Dosis von qualitativ gutem Ingwer einzunehmen. Als Kapsel bietet sich der Ingwerextrakt sogar für Leute an, die den scharfen Geschmack bisher gemieden haben. Doch wofür sind die Ingwerkapseln geeignet? Worin bestehen die Vorteile der Kapseln gegenüber frischem Ingwer oder Ingwertee? Und worauf sollte man beim Kauf achten?

Welche Wirkung haben Ingwer-Kapseln?

Auf den Seiten der Hersteller von Ingwer-Kapseln finden sich nur sehr wenige Hinweise zum Anwendungsgebiet der Präparate, dabei stecken viele gesundheitliche Wirkungen in der einzigartigen Knolle. Ingwer bietet einen wahren Schatz an Möglichkeiten für die Therapie von unterschiedlichsten Krankheitsbildern: Bei Übelkeit aller Art, gegen Regelschmerzen und Migräne, bei Verdauungsproblemen und zur Stärkung des Immunsystems.

Der Einsatz von Ingwer ist seit vielen Jahren in der Naturheilkunde erprobt und anerkannt. Viele Menschen berichten von positiven Erfahrungen mit Ingwer und nutzen z.B. Ingwertee sehr regelmäßig als Hausmittel. Ingwer ist eine alte Heilpflanze – von fernöstlichen Kulturen bis hin zur europäischen Klosterheilkunde. Davon zeugt auch der botanische Name „Zingiber officinale“, da die heilkundigen Mönche den Ingwer in ihrem Klostergarten für medizinische Zwecke anbauten.

Doch die richtig großen wissenschaftlichen Studien zur Wirkung von Ingwer in der Medizin stehen noch aus, denn sie sind teuer und bei einem Naturprodukt wie Ingwer wenig lukrativ für Pharma-Firmen. Jedoch gibt es zahlreiche kleinere Studien, die sich bereits mit den besonderen Bestandteilen der Ingwer-Pflanze beschäftigen, den biochemischen Wirkungen und viele kleinere Patientenstudien auch mit dem klinischen Einsatz. Die Qualität der Forschung ist sehr unterschiedlich, doch oft sind selbst kleine Patientenstudien als randomisierte Doppelblindstudie angelegt, was dem Goldstandard entspricht.

Die lange Vorgeschichte und das neue Forschungsinteresse am Ingwer machen deutlich: Hierbei handelt es sich um ein pflanzliches Kraftpaket, das quasi nur noch auf seinen Einsatz gegen gesundheitliche Probleme wartet. In konzentrierter Kapselform ist Ingwer kein homöopathisches Mittelchen oder mit Globuli zu vergleichen, sondern eine seriöse pflanzliche Therapie bzw. Therapie-Ergänzung.

Ingwer Kapseln bei Übelkeit

Am besten bekannt ist wahrscheinlich die Wirkung von Ingwer gegen Reiseübelkeit. Egal ob bei langen Autofahrten in den Urlaub oder bei Seekrankheit auf schaukelnden Fähren, hier ist Ingwer für viele das gut verträgliche und wirksame Hausmittel der Wahl. Diese Wirkweise ist auch wissenschaftlich belegt (siehe Ernst et al. 2000). Und dass gerade auf Reisen eine Ingwer-Kapsel praktischer und schneller verfügbar ist als ein Stück frischer Ingwer und ein Wasserkocher – das leuchtet sofort ein.

Es gibt neben Reiseübelkeit noch weitere Formen von Übelkeit und Erbrechen, gegen die Ingwer eingesetzt werden kann. Dazu zählt z.B. die „morning sickness“, die viele Schwangere in den ersten Monaten der Schwangerschaft ereilt. Hier ist Ingwer besonders interessant, weil viele Medikamente während der Schwangerschaft tabu sind. Das morgendliche Erbrechen, für das es wahrscheinlich eine genetische Veranlagung gibt, stellt eine enorme Belastung dar. Darum gehört es zum Erfahrungsschatz von Hebammen, dass schon kleine Dosen Ingwer im ersten Trimester der Schwangerschaft manchen Frauen helfen können, die Beschwerden zu lindern, ohne dabei das Kind zu schädigen (Ding et al. 2013). Gegen Ende der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, da Ingwer in hohen Dosen wehenfördernd wirken kann. Allerdings ist die Schwangerschaftsübelkeit dann auch meistens längst Vergangenheit.

Auch im Krankenhaus kann Ingwer übrigens eine natürliche Ergänzung zu klassischen Therapien darstellen. Nach Operationen unter Narkose stellt sich bei sehr vielen Patienten starker Brechreiz ein, gegen den Ingwer schon erfolgreich getestet wurde (Bone 1990, Phillips 1993, Arfeen 1995). Als Dosis wurde 1g Ingwer-Pulver bereits kurz vor der Operation eingenommen und senkte die Beschwerden nach der OP für einige Stunden.

Vielversprechend ist Ingwer auch als treuer Begleiter in der Chemotherapie. Diese Krebsbehandlung, die für die Betroffenen einen Hoffnungsschimmer im Kampf gegen den Krebs darstellt, geht meist mit wiederkehrender Übelkeit und Erbrechen einher. Eine Gruppe australischer Wissenschaftler hinterfragte 2017 in einer Übersichtsarbeit alle möglichen Wirkmechanismen von Ingwer und schlussfolgerte: Ingwer besitzt speziellen Eigenschaften, aber insbesondere die Scharfstoffe Gingerol und Shogaol, die Übelkeit während einer Chemotherapie lindern können. (Marx et al. 2017)

Ingwerkapseln bei Brustkrebs

Auch bei Brustkrebs könnte Ingwer die Therapie unterstützen, jedoch hängt der Therapie-Erfolg von sehr vielen Faktoren ab. Die Forschung an den verschiedenen Untertypen von Brustkrebs läuft weltweit auf Hochtouren, um endlich individuelle und bessere Therapien anbieten zu können.

Zwei Bereiche sind dabei für Ingwer interessant: Zum einen könnten die Scharfstoffe des Ingwers, die sogenannten Gingerole und Shogaole, die Krebszellen gezielt angreifen. Zum anderen hilft Ingwer gegen die Übelkeit während der Chemotherapie.

Die Wirkmechanismen der Ingwer-Scharfstoffe untersuchen Mikrobiologen in Laboren weltweit, von Kanada bis Brasilien. Neuere Veröffentlichungen beschreiben, wie der Ingwerbestandteil 10-Gingerol die schwer therapierbaren 3-fach negativen Brustkrebszellen bekämpft (Bernard et al 2017; Martin et al. 2017). Dabei können sie sich teilweise auf Erkenntnisse stützen, die in der Krebsforschung seit zwei Jahrzehnten über die Wirkung von Ingwer auf Krebserkrankungen, wie Prostatakrebs, Eierstockkrebs, Darmkrebs etc. gemacht wurden. Von einer ausgereiften Brustkrebstherapie mit Ingwer-Kapseln sind wir heute allerdings noch weit entfernt.

Bis dahin können Ingwer-Kapseln aber zumindest begleitend zur Chemotherapie eingenommen werden, um Übelkeit und Erbrechen zu lindern. Vielversprechend war z.B. eine Studie aus dem Iran, die deutlich weniger Übelkeit und Erbrechen bei Brustkrebspatientinnen beobachtete, wenn ihre Chemotherapie und die reguläre Übelkeitsmedikamente mit 2x 500mg Ingwer pro Tag kombiniert wurde (Sanaati et al. 2016).

Ingwer Kapseln gegen Migräne & Regelschmerzen

Es gibt weit verbreitete Formen von Schmerzen, gegen die die meisten ungern Medikamente nehmen. Wer unter Kopfschmerzen leidet, wirft normalerweise nicht sofort ein Schmerzmittel ein und wer jeden Monat von Regelschmerzen heimgesucht wird, vermeidet erst recht die dauerhafte Einnahme von Schmerzmedikamenten. Ob das sinnvoll ist, darüber kann man lange streiten. Fakt ist, dass es durchaus auch natürliche Alternativen gibt, die einen Versuch wert sind.

Mit Ingwer lassen sich die Beschwerden während der Periode, welche mit Unterleibsschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Verdauungsproblemen einhergehen, bei vielen Betroffenen lindern. Das führen Forscher auf die enthaltenen Scharfstoffe (die Gingerole und Shogaole) zurück, welche an die gleichen schmerzverstärkenden Enzyme andocken wie „richtige“ Schmerzmittel.

Um Ingwer bei Regelschmerzen auszuprobieren, können Ingwer-Kapseln mit 0,75 – 2 g Ingwerpulver zu Beginn der Periode, bzw. an den üblicherweise schmerzhaften Tagen, eingenommen werden (Daily, Zhang, Kim, Park 2015). Dabei sollte man unbedingt auf sehr hohe Qualität der Ingwer-Kapseln achten, z.B. mit einem ganzheitlich phytholistischen Ingwer-Extrakt, damit viele Gingerole und Shogaole enthalten bleiben.

Ähnliches gilt auch für die Einnahme von Ingwer gegen Kopfschmerzen und Migräne. Wenn man früh zum Ingwer greift – wenn die Kopfschmerzen gerade erst loslegen – kann das einen enormen Effekt zeigen. Da Ingwer-Kapseln schneller eingenommen werden können als Ingwer-Tee und sehr wenig Nebenwirkungen im Vergleich zu klassischen Schmerzmitteln haben, sollte man eigentlich nicht lange zögern. Auch hier ist es wichtig, nur Herstellern mit extrem hochwertigem, ganzheitlichem Ingwer-Extrakt zu vertrauen, welches einen hohen Anteil an Gingerolen und Shogaolen hat.

Mit Ingwer Kapseln Erkältungen vorbeugen

Ein heißer Ingwer-Tee tut gut bei einer Erkältung – doch hilft es auch dabei, die Erkältung schneller loszuwerden? Der Antwort auf diese Frage geht der Artikel über Ingwer bei Erkältung und Grippe auf den Grund. Kleine Spoiler-Warnung: Ist der grippale Infekt schon da, dann hilft eigentlich gar nichts mehr außer schonen, trinken und abwarten. Viel klüger wäre es, sein Immunsystem schon frühzeitig zu stärken, um für die Erkältungswellen der kalten Jahreszeit gewappnet zu sein.

Ingwer hat eine spannende immun-modulatorische Wirkung, d.h. verschiedene Bestandteile des Ingwers wirken zusammen auf die Zellen des Immunsystems, um es zu stärken und überschüssige Reaktion abzumildern. Wer jetzt nicht jeden Tag mit einem scharfen Ingwer-Smoothie starten möchte, kann präventiv auf Ingwer-Kapseln setzen. Die kleinen, aber hochdosierten Kapseln erleichtern die tägliche Einnahme erheblich und bieten viel mehr wertvolle, hochkonzentrierte Pflanzenstoffe.

Ingwer Kapseln – alle Vorteile von Ingwer-Extrakt auf einen Blick

Warum sollte man Ingwer als Kapsel ausprobieren, wenn es den Ingwer doch auch „frisch“ im Supermarkt gibt? Dafür gibt es eine ganze Reihe guter Argumente. Gerade wenn man sich die volle gesundheitliche Wirkung des Ingwers regelmäßig zu Nutze machen möchte, könnte die Kapsel-Form eine echt praktische Alternative darstellen. Alle bereits genannten Vorteile von Ingwer in Kapselform im Überblick:

  1. Höhere & gleichbleibende Dosierung der richtigen Stoffe Ingwer enthält eine ganze Reihe unterschiedlichster Inhaltsstoffe, die in Kapseln besser erhalten bleiben. Am besten erforscht sind die Gingerole und Shogaole, deren Zusammensetzung im Ingwer je nach Qualität und Herkunft variieren. In professionell hergestellten Ingwer-Kapseln ist die Verarbeitung und Extraktion aller wichtigen Stoffe genormt, um stets die gleiche Zusammensetzung zu gewährleisten. Das ist etwas, was beim Ingwertee zuhause quasi unmöglich ist. Denn beim Tee hängt die Verteilung unter anderem von der unterschiedlichen Menge, Lagerung und Herkunft des Ingwers, der Ziehzeit und der Wassertemperatur ab. Die frischen Gingerole können durch schonende Trocknung zu Shogaolen werden, aber Gingerole werden durch zu heißes Wasser „zerkocht“. Wer weiß schon, wie viele Shogaole heute in seinem Ingwertee sind?
  2. Praktisch und schnell Zeit ist das wertvollste Gut von allen. Für Ingwertee braucht man einiges davon. Es kann etwas Meditatives haben, Ingwer zu schälen, denn das Gewächs ist so knorrig, dass es nur langsam geht. Wasser aufkochen, abkühlen lassen, übergießen und ziehen lassen – all das braucht seine Zeit. Manchmal fehlt diese Zeit, oder die Kraft, wenn man etwa mit Übelkeit ringt, unter Migräne oder Regelschmerzen leidet. Dann kann eine Kapsel mit Ingwer eine praktischere und schnelle Lösung sein.
  3. Super auf Reisen Ingwer-Kapseln passen in jede Reise-Apotheke – ob gegen Seekrankheit oder auf langen Fahrten also ideal. Damit sind Ingwer-Kapseln dem frischen Ingwer oder losem Ingwerpulver für diesen Einsatz überlegen.
  4. Ohne Ingwer-Geschmack (wer ihn nicht mag) ohne Schärfe Nicht jeder mag den Geschmack und die Schärfe von Ingwer, und auch Ingwer-Fans brauchen ihn vermutlich auch nicht jeden Tag. Dafür sind Ingwer-Kapseln perfekt, denn in der Kapselhülle bleiben sie geschmacksneutral und können einfach mit einem Glas Wasser geschluckt werden.
  5. Keine Konditionierung gegen Ingwergeschmack Wenn man Ingwer regelmäßig gegen Übelkeit einsetzt, z.B. während einer Chemotherapie, dann besteht das Risiko, später immer wieder bei Ingwergeschmack an die unangenehmen Gefühle im Krankenhaus denken zu müssen. Diesen Konditionierungs-Effekt gibt es für viele Lebensmittel und ist besonders stark verankert bei Übelkeit. Deswegen kann es ein kleiner, aber entscheidender Vorteil sein, in diesen Situationen auf Ingwer-Kapseln zu setzen. So wird einem der spätere Genuss eines leckeren Ingwer-Tees nicht dauerhaft vermiest.
  6. Transparentere Qualität Im Supermarkt weiß man oft nicht, wo der Ingwer herkommt, denn nicht immer steht das Herkunftsland am Schild. Über die Qualität lässt sich meist auch nichts herausfinden, geschweige denn, wie lange der Ingwer schon herumliegt und angefasst wurde. Aufgrund der langen Lagerung ist Ingwer leider relativ oft schon an kleinen Stellen schimmelig. Und selbst wenn man frischen Ingwer bekommt, stammt dieser oft aus China – wo hochgezüchtete Sorten unter intransparenten Bedingungen angebaut werden.
    Fazit: Gute Ingwersorten aus vertrauenswürdigen Anbaugebieten sind nicht leicht zu kriegen. Wem die hohe Qualität aber wichtig ist, sollte eher auf spezialisierte Händler mit geprüften Ingwersorten setzen, wie es bei Ingwer-Kapseln der Fall ist.

Nachteile von Ingwer-Kapseln

  • Kein erfrischender Ingwer-Geschmack
  • Kein Tee-Ritual
  • Kein wärmendes Gefühl durch das Trinken

Natürlich kann man Ingwertee und Ingwerkapseln nach Belieben kombinieren.

Checkliste: Darauf sollte man beim Kauf von Ingwer-Kapseln achten

Wie findet man bei dieser riesigen Auswahl an Ingwerkapseln das richtige Produkt?

Ingwer-Extrakt: Viele Kapseln enthalten nur normales Ingwer-Pulver, man sollte aber auf Ingwer-Extrakte achten, die hochkonzentriert sind und alle wichtigen Pflanzenstoffe enthalten.

Gute Zusatzstoffe: Nur Ingwer – keine Zusatzstoffe? Das ist nicht die beste Lösung, denn manche Zusätze sind äußerst sinnvoll. Der Ingwer-Extrakt, der meistens durch Trocknung gewonnen wird, kann vom Körper besser aufgenommen werden, wenn er in etwas Öl gelöst wird. Außerdem sollte der wertvolle Extrakt nicht ranzig werden, weshalb ein natürliches Antioxidans wichtig für gleichbleibende Qualität ist. Nur wenige Anbieter bieten Ingwer-Kapseln mit pflanzlichen Zusatzstoffen in Bio-Qualität.

Herkunft: Das Anbaugebiet sollte deklariert werden. Es gibt nachweisliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Ingwer-Bestandteile, je nach Klima des Anbaugebiets. Zu bevorzugen sind klassische Anbaugebiete wie Indien und Sri Lanka. Einige Ingwersorten werden auch sehr gut in Afrika angebaut. Nur Ingwer aus China sollte man vermeiden, da hier überwiegend hochgezüchtete Sorten angebaut werden und das „Bio“-Label mehr als zweifelhaft ist.

Schonende Verarbeitung: Die wichtigste Umwandlung des Ingwers findet beim Trocknen statt. Dann wandelt sich ein Teil der Gingerole in Shogaole. Wird dieser Prozess mit industrieller Trocknung beschleunigt, können die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Wenn es geht, sollte man also auf schonende Lufttrocknung in der Herstellung der Ingwerkapseln achten, um möglichst viele Pflanzenstoffe zu erhalten. Das so genannte phytholistische Herstellungsverfahren ermöglicht eine solche Trocknung und erhält dabei gleichzeitig die wertvollen begleitenden Pflanzenstoffe.

Kapselgröße und Dosis: In vielen klinischen Studien zu Ingwer wird eine durchschnittliche Tagesdosis von etwa 1 g trockenem Ingwer-Pulver bzw. Ingwer-Extrakt untersucht, meistens aufgeteilt auf zwei Kapseln pro Tag. Es gibt sehr unterschiedliche Qualitäten bei dem enthaltenen Ingwer-Pulver, so dass diese eigentlich schwer vergleichbar sind.  Wenn die empfohlene Tagesdosis auf zwei Kapseln geteilt wird, sind diese auch kleiner und sind leichter zu schlucken.

Hoher Gingerol & Shogaol Anteil: Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn die Ingwer-Kapseln auch einen gesundheitlichen Mehrwert bringen sollen. Anhand der Gingerol- und Shogaol-Werte lässt sich die Qualität der Ingwer-Kapseln am besten beurteilen.

Fazit

Ingwer-Kapsel sind sehr einfach in der Handhabung. Ob bei Übelkeit, Reisekrankheit, Kopfschmerzen, Regelschmerzen oder fürs Immunsystem – die Heilpflanze bietet ein enormes Potential für unsere Gesundheit. Dabei stehen die Ingwer-Kapseln dem nativen, „frischen“ Ingwer in nichts nach. Im Gegenteil: Sehr oft sind die Kapseln sogar noch effektiver und praktischer.

Quellen

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